Auf dem Weg zum Dachstein machen wir Halt in Ramsau am Dachstein. Wir besichtigen das Langlaufstadion, als wir „Fluggeräusche“ vernehmen. Hinter uns ist die Skisprungschanze und scheinbar trainiert hier gerade jemand. Das wollen wir nicht verpassen und laufen dahin. Erst sehen wir das Auto vom Team Bulgarien. Mario meint, da können die Deutschen nicht weit sein. Und so ist es dann auch. Geiger, Wellinger, Raimund, Hoffmann, Roth und Co stehen und sitzen in Ihren Anzügen unter einem Sonnenschein und besprechen sich. Nach und nach werden sie nach oben gefahren und absolvieren jeweils ihre Sprünge. Das war ein schöner Zufall heute.
Leider müssen wir weiter, da wir feste Zeiten für die Bergbahn auf den Dachstein haben.
Die Serpentinstrasse ist kein Problem, nur bei den Parkplätzen ist es eng. Es ist schon mittags und es sind total viele Menschen unterwegs. Wir steuern letztendlich die E-Ladesäule an und parken so direkt vor dem Eingang.
12:30 Uhr dürfen wir mitfahren. Oben angekommen ist es recht bewölkt. Der blaue Himmel zeigt sich nur selten. Der Himmel spiegelt so ein bisschen unsere Stimmung wieder. Es ist der Wahnsinn, wie sich der Gletscher in 5 Jahren verändert hat. Im Oktober 2021 waren wir schon einmal hier oben. Alles war noch weiß. Und jetzt sieht man direkt den Gletscher oder auch schon das Geröll. Und dann die vielen Menschen, die sich waghalsig mit oft falscher Ausrüstung über das Eis begeben. Darauf haben wir keine Lust. Auch den Eispalast und die Hängebrücke lassen wir aus, denn das hätte nochmal eine zusätzliche Gebühr gekostet. Und wir haben das bei feinstem Sonnenschein schon erlebt und verzichten auf einen erneuten Besuch.
Das große Gipfelrestaurant ist neu. Schön gemacht, aber auch hier fragt man sich, was alles in und auf den Berg gebaut wurde. Wahnsinn.
Wir beschließen eher als geplant nach unten zu fahren. Vielleicht haben wir Glück und erwischen die Gondel, wo man oben drauf im Freuen stehen kann. Und ja, wir hatten Glück und damit waren wir mit dem Ausflug versöhnt.
Wir fuhren nach Ramsau zurück und liefen noch etwas durch den Ort, … auf den Spuren der ZDF Bergretter.
Im Supermarkt organisierten wir frischen Brot fürs Abendessen, welches wir heute in unserer Fewo einnahmen. Abschließend saßen wir zur Entspannung im Whirlpool und ließen den Tag Revue passieren.
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